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Stativvergleich

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Worauf ist vor einem Kauf zu achten?

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Eine Steadycam, auch Flycam oder Schwebestativ, ist inzwischen vom Anfänger bis hin zum Profi ein Begriff. Vor allem für bewegungsintensive Aufnahmen ist es ein unerlässliches Hilfsmittel. Es bietet unzählige kreative Ansätze, um die perfekte Szene einzufangen.

Das gleitende Kamerabild – Jeder hat es schon einmal in Film, Fernseher oder Internet gesehen. Wer allerdings schon mal ein solches Stativ in der Hand hatte weiß, dass es nicht einfach ist diese zu kontrollieren. Doch welche ist die Passende?


Vergleich Steadycam 2018

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Glidecam Devin Graham Signature Series Glidecam HD-2000 TARION S60T LESHP Carbon Steadycam
Modell Glidecam Devin Graham Signature SeriesGlidecam HD-2000TARION S60TLESHP Carbon Steadycam
Preis

918,80 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

575,18 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

89,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

64,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Bewertung
Gewicht1.48 kg1.15 kg2.26 kg1.34 kg
Arca Swiss
Friktionsdämpfung
MaterialAluminiumAluminiumCarbonCarbon
Min. Höhe51 cm38 cm37 cm26.5 cm
Max. Höhe71 cm56 cm60 cm38.7 cm
Gewicht1.48 kg1.15 kg2.26 kg1.34 kg
Tragkraft0.9 - 5.4 kg0.9 - 2.7 kg3 kg0.25 - 2.25 kg
Tragetasche
Inkl. Gewichte
MaterialAluminiumAluminiumCarbonCarbon
Preis

918,80 €

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Der Vergleich Steadycam 2018 fasst Informationen von großen Verbraucherportalen und Herstellerangaben auf einen Blick zusammen, um die einzelnen Schwebestative optimal miteinander zu vergleichen und bei der Auswahl der passenden Steadycam unterstützen zu können.

Was ist eigentlich eine Steadycam?

Wir kennen die Steadycam auch unter den Namen Glidecam, Schwebestativ oder Flycam. Es ist ein intelligentes Halterungssystem für tragbare Kameras. Es bietet dem Kameramann die Möglichkeit verwacklungsarme und trotzdem bewegte Bilder zu filmen. Eingesetzt wird es vom Youtube-Amateur bis hin zur Film- und Hollywoodproduktion. Ursprünglich wurde nur das komplette System aus Weste, Tragarm und Kamerahalter als Steadycam bezeichnet. Inzwischen hat sich der Begriff Steadycam auch für das handgeführte Schwebestativ durchgesetzt.

Körpergestützte Steadycam

Bei körpergestützten Steadycams handelt es sich zumeist um professionelle Schwebestative im Film- oder Fernseheinsatz. Diese wurden extra für schwere Kamerasysteme entwickelt, um den Kameramann zu entlasten und trotz des Gewichts höchstmögliche Mobilität zu gewähren. Dabei wird das Gewicht der Kamera über einen Kameraarm und eine Weste auf den Körper übertragen.

Handgestützte Steadycam

Das handgestützte Schwebestativ ist die Einsteigervariante für die weit verbreiteten DSLRs. Diese müssen ein geringeres Gewicht tragen, weswegen sie auch in der Hand gehalten werden können.

Kreativer Einsatz einer Steadycam

Alle Hobbyfilmer und Profis kennen das Problem bei Filmaufnahmen. Verwackelte Bilder und unruhige Bewegungen. Bisher haben wir uns mit Videostativen befasst, die der Kamera einen stabilen Stand verleihen und es möglich machen ruhige und gleichmäßige Bewegungen auszuführen. Doch wie bringt man Bewegung ins Spiel? Wie wird die Kamera mobil und verliert trotzdem nicht die Qualität der Aufnahme?

Abhilfe schafft die Steadycam, auch Schwebestativ oder Flycam genannt. Diese Stativart wird in der Hand gehalten und gleicht die wackeligen Bewegungen aus, damit man ruhige und gleichmäßige Aufnahmen erhält.

Vor dem Kauf einer Steadycam, sollte man sich informieren, welches weitere Zubehör kompatibel und sinnvoll wäre.

Variabler Drehort

Insbesondere bei dynamischen Aufnahmen, die nicht unterbrochen werden sollen, ist ein Schwebestativ sinnvoll. Stellt man sich nur mal einen Kameraflug durch eine Szene vor. Die Handlung ist fortlaufend und muss von einer Kamera dauerhaft verfolgt werden.

Platzmangel

Bei Aufnahmen kann es unter Umständen sehr eng zugehen, beispielsweise wenn Aufnahmen in einer Menschenmenge gemacht werden. Ein Stativ hätte dort überhaupt kein Platz. Zudem ist die Menge und somit auch der Kameramann ständig in Bewegung. Aus dieser Bewegung heraus entstehen dynamische Aufnahmen, die mit einem Dreibeinstativ nicht zu realisieren sind.

Änderung der Kameraperspektive

Kamerafahren haben eine sehr professionelle Wirkung. Dazu zählen sie zu sehr dynamischen Stilmitteln, die eine Kamera durch den Raum schweben lassen. Es handelt sich hierbei nicht um Zoomfahrten, sondern um echte Fahrten, die mit einem ständigen Positionswechsel des Kameramanns verbunden sind.

 

Vor-/Nachteile einer Steadycam

Mit einer Steadycam eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten der Bildgestaltung. Die schwebenden Bewegungen verleihen der Aufnahme eine ganz außergewöhnlichen Stil. Doch es ist nicht ganz einfach ein Gefühl für die Steadycam zu bekommen. Es erfordert viel Übung, um das Maximum aus der Kamera herauszuholen.

 

Vorteile

Professionellere Aufnahmen – Kamerafahrten wirken hochwertiger als eine statische Kamera.

Stabile Kamerabewegung – Der Kameraflug wirkt gleichmäßig und schwebend.

Flexibles Handling der Kamera – Schnelle Positionswechsel sind möglich ohne die Aufnahme zu unterbrechen.

Nachteile

Gewicht – Das Kamerasystem, inklusive Steadycam hat ein recht hohes Gewicht.

Übung und Ausdauer – Ausbalancieren und Einsatz einer Steadycam bedarf eines längeren Trainings


Vergleich Steadycam 2018

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Glidecam Devin Graham Signature Series Glidecam HD-2000 TARION S60T LESHP Carbon Steadycam
Modell Glidecam Devin Graham Signature SeriesGlidecam HD-2000TARION S60TLESHP Carbon Steadycam
Preis

918,80 €

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89,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

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Bewertung
Gewicht1.48 kg1.15 kg2.26 kg1.34 kg
Arca Swiss
Friktionsdämpfung
MaterialAluminiumAluminiumCarbonCarbon
Min. Höhe51 cm38 cm37 cm26.5 cm
Max. Höhe71 cm56 cm60 cm38.7 cm
Gewicht1.48 kg1.15 kg2.26 kg1.34 kg
Tragkraft0.9 - 5.4 kg0.9 - 2.7 kg3 kg0.25 - 2.25 kg
Tragetasche
Inkl. Gewichte
MaterialAluminiumAluminiumCarbonCarbon
Preis

918,80 €

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Der Vergleich Steadycam 2018 fasst Informationen von großen Verbraucherportalen und Herstellerangaben auf einen Blick zusammen, um die einzelnen Schwebestative optimal miteinander zu vergleichen und bei der Auswahl der passenden Steadycam unterstützen zu können.

Funktionsweise einer Steadycam

Einfache Steadycams nutzen einen zweiseitigen Hebel, um Bewegungen auszugleichen. Oben Sitzt die Kamera und unten sitzt das Ausgleichsgewicht. Am Stativ ist dann noch ein Handgriff befestigt, der mit einem drehbaren Lager befestigt ist. Die ermöglicht eine sehr gute Bewegungsfreiheit.

Das Ausgleichsgewicht ist so gewählt, dass der Schwerpunkt von Kamera, Stativ und Gewicht am Handgriff liegt. Das bietet den großen Vorteil, dass das Handgelenk in einer geraden Position gehalten werden kann und man trotzdem problemlos Schwenks und Drehbewegungen mit dem Stativ ausführen kann.

Auch Vibrationen und Wackler werden stark reduziert. Natürlich gehört eine Übung und Geschick dazu das Stativ richtig einzusetzen und zu kontrollieren. Immerhin wird das ganze Gewicht von einer Hand getragen. Für größere Kamerasysteme gibt es Hilfe. Zur Unterstützung bei einem höheren Gewicht wird die Steadycam mit einem Kameraarm an einer Weste befestigt. So wird das Gewicht auf den Körper übertragen und muss nicht weiter von einem Arm gehalten werden. Gerade bei größeren Kameras und professionelleren Produktionen ist eine solche Armstütze mit Weste eine gern gesehene Hilfe.

Was ist vor dem Kauf zu beachten?

Material & Verarbeitung

Das Material ist der Schlüssel für die Stabilität und das Gewicht der Steadycam. Das am Meisten genutzte Material ist Aluminium. Leicht und bezahlbar. Carbon wird auch in dieser Stativklasse immer häufiger eingesetzt. Eine Steadycam aus Carbon kostet zwar mehr, ist allerdings auch deutlich leichter und besitzt eine größere Stabilität.

Kugellager

Ein weiteres entscheidendes Bauteil ist das Kugellager oder Kugelkopfgelenk. Es ist das wichtigste Bauteil einer Steadycam. Dieses Lager muss einwandfrei funktionieren. Ist es von schlechter Qualität oder defekt/verdreckt, wird das Stativ schwergängig und kann nicht mehr vernünftig eingesetzt werden.

Ausgleichsgewichte

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Feinheit und Auswahl an Ausgleichsgewichten. Je feiner eine Steadycam ausbalanciert werden kann, desto höher ist die Qualität der Aufnahmen.

Rutschfester Griff

Bei der Anschaffung einer Steadycam ist es sehr wichtig, dass der Griff aus rutschfestem Material besteht. Ansonsten ist die Gefahr zu groß, dass das Stativ bei schnellen Bewegungen aus der Hand rutscht und die Kamera dadurch beschädigt wird.

Checkliste vor dem Kauf

  • Traglast – Reicht es für mein Kamerasystem + Anbauzubehör?
  • Gewichte – Sind ausreichend Gewichte im Lieferumfang enthalten und wie fein sind sie?
  • Verarbeitung – Wirkt die Steadycam stabil, robust und hochwertig?
  • Lagerqualität – Laufen die Lager des Stativs sauber und einfach?
  • Kompatibilität – Ist es passend für eine Kameraweste mit Arm?
  • Preis/Leistung – Ist das Verhältnis zwischen Qualität und Preis gerechtfertigt?

Vergleich Steadycam 2018

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Glidecam Devin Graham Signature Series Glidecam HD-2000 TARION S60T LESHP Carbon Steadycam
Modell Glidecam Devin Graham Signature SeriesGlidecam HD-2000TARION S60TLESHP Carbon Steadycam
Preis

918,80 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

575,18 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

89,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

64,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Bewertung
Gewicht1.48 kg1.15 kg2.26 kg1.34 kg
Arca Swiss
Friktionsdämpfung
MaterialAluminiumAluminiumCarbonCarbon
Min. Höhe51 cm38 cm37 cm26.5 cm
Max. Höhe71 cm56 cm60 cm38.7 cm
Gewicht1.48 kg1.15 kg2.26 kg1.34 kg
Tragkraft0.9 - 5.4 kg0.9 - 2.7 kg3 kg0.25 - 2.25 kg
Tragetasche
Inkl. Gewichte
MaterialAluminiumAluminiumCarbonCarbon
Preis

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Der Vergleich Steadycam 2018 fasst Informationen von großen Verbraucherportalen und Herstellerangaben auf einen Blick zusammen, um die einzelnen Schwebestative optimal miteinander zu vergleichen und bei der Auswahl der passenden Steadycam unterstützen zu können.

Vergleich Steadycam/Allround-Stativ

Bewegt man die Kamera ändern sich die Anforderungen an ein Stativ. Ein klassisches Stativ, egal ob ein Foto- oder Videostativ, ist dafür ausgelegt die Kamera an einer festen Position ausrichten zu können. Vibrationen und Wackler werden minimiert und die Qualität der Aufnahmen steigt. Eine Steadycam hingehen macht mobil. Durch ihren Einsatz kann die Kamera bewegt werden und es entsteht der Eindruck einer fliegenden Kamera.

Genau in dieser Mobilität liegt der große Vorteil einer Steadycam. Mit einem traditionellen Stativ hat man nicht die gleiche Bewegungsfreiheit, da es auf einem festen Platz steht. Das Schwebestativ wird in der Hand, bzw. am Körper gehalten und ist somit flexibler. Die Flexibilität und Bewegungsfreiheit bietet kein anderes Stativ.

Eingesetzt wird es daher gerne bei Reportagen, Youtube-Videos und Filmen bei denen dynamische und außergewöhnliche Aufnahmen erwünscht sind.

Steadycam

Mobiler Einsatz

360 Grad Bewegung möglich

Kamera scheint zu fliegen

Gewichtsbelastung

Allround-Stativ

Vibrationsfreies filmen

Wackler werden verhindert

Fester Einsatzpunkt

Nur kleine Bewegungen möglich

Wissenswert - Tipps und Tricks

Richtig halten

Wichtig ist die optimale Kontrolle der Steadycam. Für die besten Aufnahmen wird das Stativ mit einer Hand am Griff gehalten. Zwei Finger der anderen Hand berühren die Stange des Stativs, um gezielt drehen, bzw. schwenken zu können. Es erfordert einiges an Übung, damit man die Möglichkeiten voll ausschöpfen kann. Nur nicht entmutigen lassen und durchstarten!

Ausbalancieren

Eine Steadycam muss vor dem Einsatz erst noch ausbalanciert werden, damit sie bei den Filmaufnahmen optimal eingesetzt werden kann. Das ist in der Regel von drei Faktoren abhängig.

  • Länge der Steadycam
  • Anzahl der Gegengewichte
  • Ausrichtung der Kameraplatte

Wie wird sie Steadycam nun ausbalanciert. Anfangs wird die Stativstange ganz ausgefahren, am Griff festgehalten und das Stativ in eine horizontale Position gebracht. Wird es nun losgelassen, kann man die Droptime der Steadycam testen. Die Droptime ist die Zeit, die benötigt wird, um aus waagerechter in senkrechte Position zu schwingen. Die Zeit zwischen waagerecht zu senkrecht wird gemessen. Die optimale Droptime liegt bei 2 Sekunden. Dauert es länger muss Gewicht hinzugefügt werden. Ist sie kürzer als 2 Sekunden wird die Stange ein Stück eingefahren. Danach kommt die Einstellung am Stativschlitten in Millimeterschritten, bis sie endlich einsatzbereit ist.

Um eine Steadycam anfangs einzurichten sollte man sich genug Zeit nehmen. Man braucht Ausdauer und Geduld. Da es sich um ein sehr komplexes System handelt, muss man zu Beginn üben und ein Gefühl für das Stativ bekommen. Mit einkehrender Routine wird man auch schneller und versteht die Tricks und Kniffe eines Schwebestativs.

Nachdem die Balance gefunden ist, sollte man sich langsam an die Funktionsweise einer Steadycam gewöhnen. Die außergewöhnliche Anwendung kann am Anfang etwas Eingewöhnungszeit brauchen. Auch die Tatsache, dass sich der Stativkopf 360 Grad drehen lässt ist zuerst ungewöhnlich. Mit Training lernt man diese Funktionen optimal zu nutzen.

Auf einen Blick

  • Eine Steadycam bietet eine ideale Möglichkeit, die Kamera zu bewegen und das Stilmittel perfekt auszunutzen.
  •  

  • Die Aufnahmen per Steadycam wirken als würden sie schweben.
  •  

  • Wer viel filmt und einen höheren Anspruch an das Ergebnis hat, sollte über solche Hilfsmittel nachdenken.
  •  

  • Die Steadycam verlangt eine längere Übungszeit, um die perfekten Aufnahmen machen zu können.

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