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Stativvergleich

Vor- und Nachteile im Überblick

Informativ

Worauf ist vor einem Kauf zu achten?

Tipps & Tricks

Rund um das Thema Stativ

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Slider

Sowohl Amateure als auch Profis schätzen professionelle Videostative, um ungewolltes verwackeln der Aufnahmen zu vermeiden. Keine Aufnahme aus der Hand kann ein Stativ ersetzen. Mit einem Videostativ lässt sich das Motiv und die Aufnahme sorgfältig vorbereiten.

Vor allem die auf Bewegung ausgelegten Videoköpfe erleichtern dem Kameramann das Leben. Je umfangreicher das Stativ und der Kopf ausgestattet ist, desto feiner werden die Aufnahmen. Um das richtige Videostativ zu finden vergleichen wir Modelle und fassen informationen zusammen.


Vergleich Videostativ 2018

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Manfrotto Stativ Kit 504HD 546BK Walimex Pro Videostativ Cineast I 188 cm König KN-TRIPOD110N
Modell Manfrotto Stativ Kit 504HD 546BKWalimex Pro Videostativ Cineast I 188 cmKönig KN-TRIPOD110N
Preis

918,26 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

269,34 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

185,02 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Bewertung
Max. Höhe167.5 cm188 cm150 cm
Min. Höhe44 cm83 cm80 cm
Gewicht6.3 kg4.61 kg4.2 kg
Packmaß69 cm86.5 cm64.5 cm
Tragkraft12 kg2 kg6 kg
Monopod
Arca Swiss
Tragetasche
MaterialAluminiumAluminiumAluminium
KopfartNeigekopfNeigekopfNeigekopf
Preis

918,26 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

269,34 €

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DetailsPreis prüfen*DetailsPreis prüfen*DetailsPreis prüfen*

Der Vergleich Videostativ 2018 fasst Informationen von großen Verbraucherportalen und Herstellerangaben auf einen Blick zusammen, um die einzelnen Stative optimal miteinander zu vergleichen und bei der Auswahl des passenden Videostativs unterstützen zu können.

Was ist eigentlich ein Videostativ?

Ein Videostativ bietet alle Vorteile, die für professionelle Videoaufnahmen benötigt werden. Dabei handelt es sich um ein besonders robustes und standfestes Stativ, meist doppelrohrig, um eine optimale Stabilität zu gewährleisten. Auf dem Markt finden sich sowohl Videostative mit einrohrigen und doppelrohrigen Beinen.

Einrohriges Videostativ

Das einrohrige Videostativ ist an das klassische Dreibeinstativ angelehnt. Es bietet meist nur die Stabilität und Dämpfungsleistung eines Fotostativs. Durch dickere Rohre kann diese Stabilität natürlich erhöht werden. Der große Unterschied zu einem Fotostativ liegt im Stativkopf. Dieser ist an die neuen Anforderungen angepasst.

Doppelrohriges Videostativ

Das doppelrohrige Videostativ besitzt Beine aus zwei parallel laufenden Rohren. Das bietet einen deutlich höhere Steifigkeit und Stabilität. Dadurch wird natürlich auch das gesamte Stativ deutlich schwerer. Ein solches Stativ ist mehr für eine feste Location geeignet und nur eingeschränkt transportfähig.

Wofür brauche ich ein Videostativ?

Die Anforderungen an ein Videostativ sind vielfältig. Nicht nur weiche und gleichmäßige Kamerabewegungen sind gefordert, auch schnelle Schwenk- und Neigeaufnahmen, sowie das Verfolgen von Personen gehört zu den Aufgaben.

Dazu muss der Aufbau des Stativs besonders stabil und standfest sein, da die Kamera auch während der Aufnahme bewegt wird. Darin besteht auch der größte Unterschied zu einem Fotostativ, welches eingestellt wird und möglichst ohne Bewegung ein Foto des gewählten Motivs macht.

Video, das ist Dynamik in der Aufnahme – Die pure Action!

Für die bestmögliche Schärfe der Aufnahme muss die Kamera auf einem stabilen, schwingungsfreien Stativ mit Fluidkopf stehen, damit ruckelfreie Schwenks und Neigungen garantiert sind. Diese Regel gilt nicht nur für Profis, sondern auch Hobbyfilmer.

Kreativer Einsatz des Videostativs

Mit einem Videostativ eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, um das Stativ zu nutzen. War vorher das oberste Ziel eine feste Kameraposition und das perfekte Framing zu erhalten, so ist jetzt der Anspruch, dass das Stativ auch bei Bewegung fest und schwingungsarm steht.

Schwenken und Neigen

Für ein Kamerastativ sind Schwenks und Neigebewegungen, während der Aufnahme, ganz normale Anforderungen. Das erfordert eine besonders hohe Steifigkeit und festen Stand. Dieser Einsatz gehört zu den Grundlagen eines Kamerastativs.

Interviews

Weitere Einsatzmöglichkeiten sind Interviews oder andere stille Szenen, die allerdings mit einer sehr großen und schweren Kamera gefilmt werden. Ein kleines Dreibeinstativ könnte ein solches Kamerasystem nicht ruhig halten. Dafür muss etwas robustes zum Einsatz kommen – Ein Videostativ!

Vor-/Nachteile eines Videostativs

Gleichmäßige Aufnahmen, vermiedene Wackler und scharfe Bilder erreicht ein Kameramann vor allem mit einem Videostativ. Im Gegensatz zu Fotostativen kommen neue Herausforderungen auf Videostative hinzu. Bewegung kommt ins Spiel, weshalb nun auch genau Diese stabilisiert und beruhigt werden soll. Mit einem Videostativ kann man genau das bewerkstelligen.

 

Vorteile

Doppelrohrig – Der Dämpfungsgraf und die Stabilität sind bei einem solchen Stativ besonders hoch.

Großer Funktionsumfang – Mit Bodenspinne und Wasserwaage sehr gut ausgestattet.

Stabilität – Kann auch große Kamerasysteme mit 10kg+ problemlos halten.

Stativkopf – Individuell mit dem Stativ kombinierbar, um es auf die Bedürfnisse anzupassen.

Nachteile

Mobilität – Durch das Gewicht ist der Transport nicht ganz problemlos.

Preis-/Leistungs-Verhältnis – Videostative gehören in eine deutlich höhere Preiskategorie.


Vergleich Videostativ 2018

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Manfrotto Stativ Kit 504HD 546BK Walimex Pro Videostativ Cineast I 188 cm König KN-TRIPOD110N
Modell Manfrotto Stativ Kit 504HD 546BKWalimex Pro Videostativ Cineast I 188 cmKönig KN-TRIPOD110N
Preis

918,26 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

269,34 €

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185,02 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Bewertung
Max. Höhe167.5 cm188 cm150 cm
Min. Höhe44 cm83 cm80 cm
Gewicht6.3 kg4.61 kg4.2 kg
Packmaß69 cm86.5 cm64.5 cm
Tragkraft12 kg2 kg6 kg
Monopod
Arca Swiss
Tragetasche
MaterialAluminiumAluminiumAluminium
KopfartNeigekopfNeigekopfNeigekopf
Preis

918,26 €

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Der Vergleich Videostativ 2018 fasst Informationen von großen Verbraucherportalen und Herstellerangaben auf einen Blick zusammen, um die einzelnen Stative optimal miteinander zu vergleichen und bei der Auswahl des passenden Videostativs unterstützen zu können.

Worauf muss ich vor dem Kauf achten?

Wie schon mehrfach erwähnt muss ein Kamerastativ vor allem auch mit einer bewegten Kamera umgehen. Ein fester Aufbau und hochwertiger Stativkopf sind daher ein absolutes Muss! Worauf es noch zu achten gilt versuchen wir nun zu klären.

Aufbau

Videostative werden oft auch für Kamerabewegungen eingesetzt. Daher ist die sogenannte Torsionssteifigkeit besonders wichtig. Dieser Begriff ist eine Größe aus der technischen Mechanik. Sie beschreibt den Widerstand eines Körpers gegen Verformung durch eine Kraft und einen Moment. Die Stabilität oder auch Steifigkeit ist vom Material und dem Aufbau abhängig.

Mehr Stabilität durch doppelrohrige Stativbeine, die mit einer (Boden-)Spinne verbunden sind.

Daher werden bei Videostative oftmals doppelrohrige Konstruktionen eingesetzt. Diese gewährleistet bei Bewegung und höherem Gewicht mehr Stabilität. Ein weiterer Stabilitätsfaktor ist eine Bodenspinne, die die Stativbeine miteinander verbindet.

Material

Eine weitere Option zur Stabilisierung sind dickwandige Carbon-Konstruktionen. Vereinzelt werden auch einrohrige Bauarten angeboten. Diese haben zwar wieder einen Gewichtsvorteil, haben es natürlich schwerer in Sachen Stabilität genauso zu überzeugen.

Stativkopf

Der Stativkopf ist bei einem Videostativ ausgesprochen wichtig. Kreative Kameramänner setzen auf weiche und dynamische Aufnahmen. Dafür ist ein sogenannter Fluidkopf besonders geeignet. Dieser ermöglicht, während der Aufnahme, weiche Schwenks der Kamera.

Das Gel in einem Fluidkopf dämpft Bewegungen der Mechanik ab, damit diese weich und ruckelfrei ausgeführt werden können.

Viele Videostative verfügen zusätzlich über eine manuelle Einstellung der Dämpfung bei Bewegungen. Der Stativkopf lässt sich somit flexibel an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse anpassen.

Stabilisierungsleistung

Genau wie bei allen anderen Stativen hängt die Stabilisierungsleistung vom Gewicht der Kameraausrüstung ab. Daher ist es sehr wichtig, vor einem Kauf, die Traglast der Ausrüstung zu ermitteln. Wichtig hierbei ist, dass man bei Videostativen deutlich mehr Puffer einrechnen sollte.

Achtung: Videoequipment kann sich durch weiteres Zubehör (Slider, Kran, Monitore, etc.) schnell deutlich schwerer werden. Die Tragkraft eines Videostativs sollte daher durchdacht gewählt werden!

Durch Zubehör, wie ein Slider oder Kran, kann das Gewicht des Kamerasystems schnell deutlich erhöhen. Daher sind auch Traglasten von 10-20 kg keine Seltenheit.

In diesem Zusammenhang sollte allerdings auch über den Einsatzzweck des Stativs nachgedacht werden. Muss es viel getragen werden? Outdoor unterwegs? Oder doch mehr im Studio, mit mehr professionellem Equipment?

Berechnung der Traglast

Kamerasystem

  • Gewicht deiner schwersten Kamera
  • Inkl. Zubehör (Speicherkarte, Akku, Licht, Batteriegriff, etc.)
  • inkl. Speicherkarte und Akkus und Batteriegriff (falls vorhanden)
  • Gewicht des Stativkopfes
  • Gewicht des Objektives

Mindestens 50% Puffer für weitere Anbauteile!

Preis

Da ein Stativ meist eine Anschaffung für mehrere Jahre oder sogar ein ganzes Leben ist, sollte man sich sehr genau überlegen, ob es sinnvoll ist beim Kauf 10, 20 oder 50 Euro zu sparen und sich danach über Kleinigkeiten zu ärgern, die man als „Kompromiss“ in Kauf genommen hat. Der Zweck sollte analysiert werden, um danach eine durchdachte Kaufentscheidung zu treffen.

Ein Videostativ im professionellen Einsatz kostet natürlich einiges an Geld, lohnt sich letztendlich aber in der Anschaffung, da sich einerseits Qualität auszahlt und man sich andererseits über keine „Kompromisse“ aufregen muss!

Nützliches Zubehör

Mit einer stabilen Basis und einem hochwertigen Kopf steht das Videostativ schon sehr gut da. Doch auch darüber hinaus gibt es sinnvolles Zubehör, das man zumindest im Hinterkopf haben darf. Nicht immer kann man einen Stativkopf ins Wasser bringen, ohne die Füße erneut ausrichten zu müssen.

Bücken – Klemmen lösen – Ausrichten – Wieder verschließen…

Das meist mehr als ein einziges mal. Abhilfe schafft eine Nivellierplatte*, die den Vorteil besitzt, dass man den Kopf alleine ausrichten kann. Viele Stativköpfe beinhalten eine solche Funktion schon. Alternativ sind natürlich auch Nachrüst-Kits von externen Herstellern auf dem Markt.

Bodenspinne

Arbeitet man im Studio, bzw. auf ebenen Böden, ist eine Bodenspinne sehr sinnvoll. Sie verbindet die Stativfüße miteinander und spendet dadurch weitere Stabilität. Rollspinnen* ermöglichen zwar den schnellen Wechsel des Drehstandpunktes und bieten somit maximale Flexibilität bei einem Dreh. Allerdings eignen sie sich nicht als Dollyersatz. Für vibrationsfreie Bewegungen sind diese Bauteile nicht ausgelegt.

Stativtasche

Und zuletzt ist eine passende Stativtasche* sehr sinnvoll, gerade wenn das Stativ häufig transportiert werden muss. Diese Transporttaschen* haben meist in ihrer Beschreibung eine innere und eine äußere Größe.

Bei der richtigen Tasche muss darauf geachtet werden, dass das Packmaß des Stativs auch wirklich passend zur inneren Größe der Stativtasche ist. Die äußere Größe sollte dabei nicht im Fokus stehen. Diese Maßeinheit ist erst wichtig, wenn es beispielsweise um den passenden Stauraum im Kofferraum oder Schrank geht.

Ausgewählte Videostative

König KN-TRIPOD110N

185,02 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Walimex Pro Videostativ Cineast I 188 cm

269,34 €

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Manfrotto Stativ Kit 504HD 546BK

918,26 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Checkliste vor dem Kauf

  • Maximale Traglast – Ist mein Kamerasystem nicht zu schwer?
  • Zubehör – Ist alles an Zubehör dabei oder fehlt etwas zum optimalen Einsatz?
  • Funktionsumfang – Bietet es den Funktionsumfang, den ich für meine Ansprüche benötige? Wasserwaage?
  • Stativkopf – Erfüllt der Stativkopf meine Anforderungen?
  • Kamera – Welche Kameras sind kompatibel mit meinem Stativ?

Vergleich Videostativ 2018

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Manfrotto Stativ Kit 504HD 546BK Walimex Pro Videostativ Cineast I 188 cm König KN-TRIPOD110N
Modell Manfrotto Stativ Kit 504HD 546BKWalimex Pro Videostativ Cineast I 188 cmKönig KN-TRIPOD110N
Preis

918,26 €

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Bewertung
Max. Höhe167.5 cm188 cm150 cm
Min. Höhe44 cm83 cm80 cm
Gewicht6.3 kg4.61 kg4.2 kg
Packmaß69 cm86.5 cm64.5 cm
Tragkraft12 kg2 kg6 kg
Monopod
Arca Swiss
Tragetasche
MaterialAluminiumAluminiumAluminium
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Preis

918,26 €

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269,34 €

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Der Vergleich Videostativ 2018 fasst Informationen von großen Verbraucherportalen und Herstellerangaben auf einen Blick zusammen, um die einzelnen Stative optimal miteinander zu vergleichen und bei der Auswahl des passenden Videostativs unterstützen zu können.

Vergleich Foto-/Videostativ

Rein technisch betrachtet besteht zwischen einem Foto- und Videostativ kein großer Unterschied. Aus diesem Grund können beide Stative sowohl für Fotos, wie auch Videos eingesetzt werden.

Da allerdings die Anwendung in der Fotografie anders ausschaut als bei Filmaufnahmen, muss das Stativ anderen Anforderungen gerecht werden. Ein Fotostativ wird nur in der Vorbereitung des Bildes bewegt und eingerichtet. Das Videostativ muss dynamischen Vorgängen standhalten und auch in Bewegung weich und vibrationsfrei arbeiten.

Ein Fotostativ steht still, ein Videostativ ist für Bewegung im Bild ausgelegt.

Daher kann man sagen, dass bei einem Videostativ höhere Ansprüche an die Stabilität stellt, als ein vergleichbares Fotostativ. Ein Videostativ zeichnet sich durch eine sehr robuste Bauweise aus. Sollen allerdings bewegungsarme Videoaufnahmen gemacht werden, so kann man auch auf ein Fotostativ zurückgreifen. Natürlich muss man sich auch in diesem Fall vergewissern, dass die Traglast des Stativs ausreichend ist.

Ohne Bewegung im Bild kann auch ein Fotostativ für Videoaufnahmen verwendet werden.

Ein Videostativ verfügt im Regelfall über ein gewisses Eigengewicht, um dem Kopf und dem Kamerasystem einen möglichst großen Halt zu bieten. Fotostative sind im Gegensatz zu Videostativen „Leichtgewichte“, welche sehr gut zu transportieren sind und ein geringes Packmaß besitzen. Ein Videostativ bietet zwar die deutlich bessere Stabilität, ist allerdings auch deutlich größer und schwerer.

Ein Videostativ ist für bewegte Aufnahmen ausgelegt.

Ein Transport am Kamerarucksack ist nicht möglich. Alternativ gibt es aber spezielle Stativtaschen, um einen angenehmen Transport zu ermöglichen.

Wissenswert - Tipps und Tricks

Zoom und Schwenk

Nicht nur Einsteiger, sondern auch fortgeschrittene Kameramänner neigen dazu, Zooms und Schwenks zu häufig einzusetzen. Da der Zoom eine unnatürliche Seherfahrung ist, sollte dieser gezielt und nicht zu häufig eingesetzt werden. Sparsames Einsetzen macht ihn besonders. Damit kann ein Bildausschnitt oder auch die Dramaturgie der Szene betont werden.

In professionellen Spielfilmen kommen Zooms fast gar nicht zum Einsatz. An den möglichen Stellen werden meist Kamerafahrten eingesetzt, da diese der natürlichen Seherfahrung entsprechen.

Bei Kameraschwenks sieht es ganz ähnlich aus. Nichts ist störender, als eine Szene komplett „abzuschwenken“. Zerlegt man die Szene allerdings in unterschiedliche Einstellungen, kann man das Interesse des Zuschauers gezielt steuern und die Szene spannender gestalten.

Übergänge planen

Im Schnitt zeigen sich oftmals Fehler, die am Set entstanden sind. Es ist wichtig an inhaltliche Übergänge zu denken. Damit wird der Betrachter in eine Szene oder auch aus dieser wieder heraus geführt. In solchen Fällen sind Kamerabewegungen (Schwenks) durchaus sinnvoll.

Auf einen Blick

  • Ein gutes Videostativ ist für bewegte und dynamische Aufnahmen unerlässlich.
  •  

  • Neben einer qualitativen Verarbeitung sind hochwertige Bauteile besonders beachtenswert. Vor allem der Stativkopf ist für die weichen und vibrationsfreien Bewegungen extrem wichtig.
  •  

  • Die Faktoren Preis, Stabilität und Gewicht haben einen direkten Zusammenhang. Möchte man mehr bei einem dieser Faktoren, bedeutet es meist auch ein „mehr“ bei einem oder beiden anderen Faktoren.
  •  

  • Größere Stabilität bedeutet mehr Gewicht oder ein höherer Preis. Entweder erhöht sich das Gewicht durch beispielsweise eine Doppelrohr-Konstruktion oder es werden innovative und neuere Materialien, wie Carbon, eingesetzt.

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