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FeiyuTech AK2000

(5 / 5 bei 5 Stimmen)

349,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 23. September 2021 6:00
Hersteller
Variante
Typ (geeignet für)Systemkamera, DSLM/DSLR
Gewicht1,25 kg
Tragkraft2,8 kg
Akkulaufzeit12 Std.

Multifunktionaler „Magic Ring“ zur Steuerung von Fokus und Zoom.

Diverse Benutzermodi zur individuellen Steuerung des Gimbal vorhanden.

WiFi + Bluetooth Dual-Modul verbindet 2 Geräte gleichteitig mit dem Gimbal.

Hohe Nutzlast für Kamerasysteme bis zu 2,8 kg.

360 Grad Drehwinkel bei allen 3 Achsen.


FeiyuTech AK2000

Auch FeiyuTech geht mit großen und erfolgreichen Schritten voran. Mit dem AK2000 hat der asiatische Hersteller den verbesserten Nachfolger des FeiyuTech A2000 auf den Markt gebracht.

Großer Lieferumfang

Im Lieferumfang findet sich der Gimbal in zwei Teilen in einem Styroporkoffer. Der Gimbalkopf lässt sich von der Akkueinheit trennen. Außerdem liegen noch ein Ladegerät, ein Mini-Tripodstativ, Adapterplatte, Verbindungskabel und weiteres Montagezubehör bei.

Hochwertige Verarbeitung

Auf den ersten Blick macht der Gimbal einen guten und hochwertigen Eindruck. Dieser bestätigt sich auch auf den zweiten Blick, wenn man den Gimbal in der Hand hat. Der gummierte, ergonomische Griff liegt gut in der Hand. Mehrere Gewinde bieten Platz, um weiteres Zubehör anzuschließen, beispielsweise ein Stativ, Mikrofon oder Monitor.

Aufbau und Ausstattung

Auch das Rahmensystem hat sich zu seinem Vorgänger verändert und bietet jetzt einen freien Blick auf das Kameradisplay. Dazu können alle Achsen einzeln gesperrt werden, um auch zwischen den Takes volle Kontrolle über die Kamera zu haben.

Manchmal sind es ja die Kleinigkeiten, die den besonders guten Eindruck vermitteln. Beim FeiyuTech AK 2000 fällt beispielsweise der Safety-Lock auf, der verhindert, dass die gelockerte Adapterplatte vom Gimbal rutscht. Erst wenn der Lock gelöst wurde kann die Kamera abgenommen werden.

Wer gerne mit längeren oder größeren Objektiven arbeitet hat noch eine extra Objektivhalterug im Lieferumfang. Diese verhindert ein Ungleichgewicht der Kamera und dadurch unsaubere Aufnahmen.

Ladeanschluss für Equipment

An der Unterseite des Gimbalplateau findet sich ein USB-Port, um die Kamera während der Aufnahme zu laden. Über einen Klinken-Stecker kann zusätzlich die Kamera mit dem Gimbal verbunden werden. So wird die Kamerasteuerung über das Touch-Display des Gimbal möglich.

Funktionsrad und -tasten

Dieses Touch-Display findet sich hinten an der Kamera. Neben dem Display sitzt das Steuerungsrad zu Achssteuerung und Auswahl der Einstellungen. Unter dem Display finden sich die Starndard-Bedienbuttons und er Gimbal-Joystick. Auf der rechten Seite ist der Micro-USB Eingang (zum laden des Gimbal) und der Funktionsbutton.

Kompatibilität

Der Rahmen bietet genug Platz für Kamerasysteme bis zu 2,8 kg. Auch DSLRs oder DSLMs mit großen Objektiven stellen den AK2000 vor keine unlösbare Aufgabe. Die erweiterte Kamerasteuerung funktioniert vor allem mit Kameras von Canon, Sony und Panasonic (Lumix).

Manuelle Nutzlastanpassung

Nicht ganz optimal finde ich, dass man die Nutzlast des Kamerasystems selbst einstellen muss. Andere Hersteller haben verbaute Sensoren, die diesen Vorgang automatisch machen. Diese Einstellung ist wichtig, da die Motorleistung so auf das Gewicht der Kamera angepasst wird. Eine falsche Einstellung kann zu Mikrovibrationen führen, beispielsweise bei einer zu schweren Kamera für das manuell ausgewählte Gewicht.

Einrichten und Anwenden

Die Einrichtung geht mit nur wenigen Handgriffen. Dank der Schnellverschlüsse und der Lock-Funktion der einzelnen Achsen hat man die Kamera in wenigen Minuten einsatzbereit. Mit etwas Erfahrung klappt das bei dem zweiten oder dritten Dreh noch ein wenig fixer.

Alle Achsen des AK2000 können sich um 360 Grad drehen. Es gibt keine mechanischen Barrieren. Dadurch ist das Gimbal fähig sehr außergewöhnliche Aufnahmen zu machen. Diese Funktion haben nicht alle Gimbal auf dem Markt. Die meisten haben mechanische Barrieren bei unterschiedlichen Achsen.

Kabellose Übertragung

Auch die kabellose Übertragung wurde nachgerüstet und verbessert. Der Gimbal kann per WLAN mit der Kamera verbunden werden und gleichzeitig per Bluetooth mit einem Smartphone. Diese duale kabellose Verbindung hatte der Vorgänger noch nicht im Angebot. Wenn der Gimbal mit dem Smartphone verbunden ist, lassen sich viele Funktionen direkt über die App des Herstellers steuern.

Features und Aufnahmemodi

Die Rollachse kann in allen Modi zusätzlich freigegeben werden. Damit werden kreative Aufnahmen möglich. Eine neue Funktion ist die geneigte Kamera, bei der das Bild um bis zu 60 Grad nach links oder nach rechts geneigt werden kann.

Die Aufnahmemodi können zwischen Smooth und Action ausgewählt werden. Im Smooth-Modus sind alle Folgebewegungen möglichst ruhig und gleichmäßig. Im Aciton-Modus hingegen reagiert der Gimbal schnell, dynamisch und direkt auf alle Bewegungen.

Bei bestehender Kameraverbindung können der Zoom und der Fokus über das Drehrad gesteuert werden. Nicht zu vergessen ist der Timelapse-Mode, der durch das mitgelieferte kleine Stativ ganz bequem genutzt werden kann.

Der Trigger-Button auf der Rückseite, Sperrt die Kamera in ihrer aktuellen Position oder stellt sie durch einen doppelten Klick auf die Ausgangsstellung zurück.

Kleine Schwächen

Aber natürlich gibt es auch ein paar nicht so optimale Fakten beim AK2000. Ein Gewinde ist direkt über dem Auswahlrad auf der Seite platziert. Für meinen Geschmack liegen die beiden Sachen zu nah zusammen. Bei einem angeschraubten Monitor ist die Bewegungsfreiheit der Hand möglicherweise etwas eingeschränkt. Außerdem kann es zu Vibrationen bei falsch eingestelltem Gewicht kommen. Schön wäre eine automatische Gewichtserkennung des Gimbal.

Und der letzte Punkt, der mir negativ auffällt ist der Schnellverschluss an der Adapterplatte. Dieser steht auch in festgestellter Position leicht ab. In meinen Augen etwas unschön, schränkt aber die Nutzung nicht weiter ein.

Benutzermodi

Alle Modi lassen sich über das Touch-Display oder über den Mode-Button einstellen.

HF: Panning Mode → Gimbal folgt den Schwenkbewegungen und Neig- und Rollachse werden stabilisiert.

TF: Follow Mode → Rollachse stabilisiert und das Gimbal folgt den Schwenk- und Neigebewegungen.

RFM: Rolling Follow Mode → Die Schwenk- und Neigeachse sind gesperrt und die Kamera folgt nur den Rollbewegungen nach links und rechts.

AF: All Follow Mode → Folgt der Nutzerbewegung in allen Achsen

LK: Lock Mode → Alle Achsen sind gesperrt und die eingestellte Kameraposition wird stabilisiert

Technische Daten

Unterstützte Kameras Gewicht zw. 250 – 2800 g (inkl. Objektiv und Zubehör)

Kompatibel z.B. mit: Canon 5D Mk. III/Mk. IV/6D/80D, Nikon 850 und ähnlich dimensionierte Kameras mit aufgesetzten Objektiv bis ca. 105mm Brennweite

Akkulaufzeit Bis zu 12 Stunden
Ladezeit Akkus ca. 5 Stunden mit dem mitgelieferten Ladegerät
Material Aluminium
Drehbarkeit Rollachse: 360°
Schwenkachse: 360°
Neigeachse: 360°
Spritzwasserschutz keiner
Gewicht 1252 g (ohne Akkus, Kamera, Objektiv etc.)

Fazit

Mit dem FeiyuTech AK2000 hat der Hersteller ein ordentlichen und verbesserten Gimbal auf den Markt gebracht. Das gut durchdachte ergonomische Konzept überzeugt und das neue Touch-Display macht die Übersicht und Bedienbarkeit noch einfacher.

Auch die neuen oder verbesserten Betriebsmodi sind auf dem Stand der aktuellen Technik. Rundum ist der AK2000 toll für kreative Aufnahmen, gut ausgestattet mit einer langen Akkulaufzeit, einfach zu bedienen durch das Einstellrad und kann dazu noch Kamerasysteme bis zu 2,8 kg stabilisieren.

Auch die Verarbeitung ist bei FeiyuTech inzwischen auf einem sehr guten und zuverlässigen Niveau, auch wenn in meinen Augen DJI die Nase ein kleines Stück vorne hat.

Die tollen Stabilisationsergebnisse und gleichzeitig ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis überzeugen auf ganzer Linie.

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